LAGEN & RESERVE

Erste Lage

Fast zwei Jahrzehnte lang haben die Mitgliedsbetriebe ihre Weine aus den Lagen entlang der Donau in den Weinbaugebieten Kamptal, Kremstal, Traisental und Wagram gemeinsam beobachtet und ihre Entwicklung analysiert. Das Ergebnis dieser Analyse wurde mit der ‚Klassifikation 2010′ vorgestellt, in dem 52 Weingärten als ‚Erste Lagen’ gekennzeichnet wurden. In den kommenden Jahren soll dieses weiter verfeinert und verifiziert werden. Dies bedeutet, dass Weingärten sich als bedeutend herauskristallisieren, oder vielleicht sich langfristig nicht bewähren.

Der Verein der Österreichischen Traditionsweingüter hat 2011 begonnen Spitzenweingüter des Donauraums, die nicht Mitglieder des Vereins sind, einzuladen, ihr Wissen und ihre Erfahrung in den Klassifikationsprozess einzubringen. So soll sukzessive der Kreis derjenigen erweitert werden, die einen Beitrag zur Klassifikation leisten. Daher versteht sich auch die Klassifizierung als ein ‚Work in Progress’, der sich noch die nächsten Jahre wenn nicht Jahrzehnte hinziehen wird. Langfristiges Ziel ist es, die Klassifikation im Weingesetz zu verankern.

In der ‚Klassifikation 2012′ sind es insgesamt 62 Weinlagen, die das Prädikat Erste Lage auf dem Etikett tragen dürfen. Dabei handelt es sich – wie auch bei der DAC-Regelung – ausschließlich um die beiden traditionellsten Sorten im Donauraum, Grüner Veltliner und Riesling, jeweils in trockener Stilistik.

Gebling

8,5 ha. Die Lage Gebling wurde bereits 1284 (!) erstmals urkundlich erwähnt. Man nimmt an, dass der Name entweder von der Farbe des Bodens oder vom gelben Herbstlaub stammt (Auf alten Riedenkarten „Gelbling“). Die teilweise ineinander überlaufenden Terrassen sind bis zu 700 Meter lang und nach Süden ausgerichtet. Der Boden besteht aus Konglomerat-Verwitterungsgestein, auf dem die Rebsorten Grüner Veltliner, Chardonnay, Riesling und Blauburgunder bei einer Hangneigung von bis zu 45% ausgebaut werden. Die Weine aus der Lage Gebling sind sehr mineralisch geprägt und ausdrucksvoll – trotz ihrer hohen Reife aber nie schwer.

Schnabel

1,4 ha. Die Lage Schnabel befindet sich östlich von Rohrendorf in südlich ausgerichteter Kessellage. Der Oberboden besteht hauptsächlich aus Löss, im Untergrund findet man Konglomeratfels vor. Hier werden Grüner Veltliner und Sauvignon Blanc ausgebaut. Die Weine aus der Lage Schnabel zeigen trotz ihrer Opulenz immer eine ausgeprägte Mineralität.

Breiter Rain

3 ha. Die sechs südlich exponierten Terrassen sind ausschließlich mit Grünem Veltliner bepflanzt. Die nicht allzu steile Lage besteht aus Löss und Konglomeratgestein. Die Lage Breiter Rain ragt aus dem Weinberg heraus. Durch die daraus resultierende Luftzirkulation können die Trauben länger am Stock bleiben und hohe Konzentration in gesundem Zustand erreichen.

Kremstal DAC Reserve

Die Vinotheken vieler Weingüter des Kremstals belegen die Tradition großer Weine über viele Jahrzehnte. Kremstal DAC mit dem Zusatz Reserve hat reife Aromen, Dichte am Gaumen und oft einen geschmeidigen Abgang. Sie hat daher mindestens 13 %vol Alkohol und darf bis zu 9 Gramm Restzucker aufweisen. Die Sortentypizität steht im Vordergrund, ein Ausbau im kleinen neuen Holzfass ist jedoch erlaubt. Die dadurch entstehende Aromatik kann demzufolge Bestandteil des Aromenspektrums eines Kremstal DAC Reserve sein, genauso wie zarte Anklänge an Botrytis. Der früheste Einreichtermin für einen Kremstal DAC Reserve ist der fünfzehnte März jenes Jahres, das auf die Ernte folgt.

Die Verkehrsbezeichnung Kremstal DAC dürfen nur Weine tragen, die aus Kremstaler Weingärten stammen und im Kremstal vinifiziert und abgefüllt wurden.

 

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