INTERNATIONALE SORTEN

Als Österreicher sind wir froh, über autochthone Rebsorten wie Grüner Veltliner und Zweigelt zu verfügen. Nichts ist allerdings so beständig wie der Wandel. Sorten kamen und gingen.

Wussten Sie zum Beispiel, dass im Mittelalter Pinot noir bei uns im Kremstal die Hauptsorte war. Damals war noch keine Rede vom Grünen Veltliner, der heutzutage das Aushängeschild der Donauregion ist.

Anfang bis Mitte der 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts sind mehr und mehr internationale Sorten in Österreich gepflanzt worden. Sepp Moser, der damals noch eine eigene Rebschule betrieb, galt damals als absoluter Pionier, als er damals Chardonnay-Reben importierte und in der allerbesten Lage, dem Rohrendorfer Gebling pflanzte.

Auch Sauvignon blanc wurde gepflanzt. Allerdings war diese Sorte schon lange vorher im Kremstal beheimatet. Sie war als eine der vielen Komponenten in den Gemischter-Satz-Weingärten bis in die 50er-Jahre zu finden. Damaliges Synonym: Muskat Sylvaner.

Im Seewinkel etablierten sich Merlot und Cabernet, die dem damaligen Streben nach Weinen mit strafferem Tanningerüst entgegen kamen und sich sehr gut für den Ausbau im kleinen Eichenfass eigneten.

Alle diese Cosmopoliten haben sich neben den traditionellen Sorten in kleinem Rahmen etabliert. Unser Anliegen ist es, auch aus ihnen Weine zu keltern und vinifizieren, die trotz ihrer fremden Herkunft eine starke regionale Prägung mitbringen. Boden, Lagen und Klima von Kremstal und Neusiedlersee werden bewusst Ausdruck verliehen, eine Verwechslung mit Chablis, Sancerre oder gar Neuseeland oder Kalifornien sollte keinesfalls passieren…

 

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