DAS ATRIUMHAUS


Es war der Traum von Prof. h.c. Lenz Moser, in einem Haus nach römischem Vorbild zu wohnen. Diesen Traum erfüllte er sich nach langer Planung in den Jahren 1964/65. Das Haus ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert: Seine Relationen entsprechen exakt dem eines römischen Atriums. Einzelne Teile des Hauses sind Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg, die Lenz Moser mühevoll zusammengesucht hat. Zum Beispiel stammt die prachtvolle Stiege zum Haupteingang vom zerbombten Wiener Nordbahnhof. Die Säulen im Inneren kommen von der ehemaligen Salztorbrücke. Das Haus diente Lenz Moser nicht nur als Wohnraum, sondern auch seine Skulpturen und Gemälde - viele davon selbst gemalt – kamen und kommen hier nach wie vor hervorragend zur Geltung. Auch eine der bedeutendsten Römerglas-Sammlungen weltweit findet sich im Atrium: Sepp Moser sammelt die antiken Weingläser seit den 1960er Jahren. Mit seinem lichtdurchfluteten Innenraum voller Pflanzen, dem liebevoll eingerichteten Verkostungsraum und der neu gestalteten Terrasse mit Blick auf Stift Göttweig eignet sich das Atrium ideal zur für Weinpräsentationen.